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BioBio Montepulciano 2016 [netto]
BioBio Montepuliciano d'Abruzzo 2016

Herkunft / Traube: 

Abruzzen / Montepulciano

Land:

Italien

Jahrgang:

2015

Alkoholgehalt:

12,5%

Geschmacksrichtung:  

Trocken

Verschluss:

Schraube

Preis:

2,19€

Bewertung: 3 von 5 





Geruch/Blume
Die erste Nase lässt nicht nur nach im Vergleich zum Vorgänger - es gibt keine! Ein Hauch Frucht mit viel Phantasie. Auch nach dem Schwenken nur eine Andeutung von Schweißnoten und tockenen Tanninen. Enttäuschend.
Geschmack/Mundgefühl
Haben wir beim 2015er noch "Großes erwartet" nach der damals guten Blume, nunja, was erwartet uns wohl beim 2016er BioBio Montepulciano? Nach dem Nichts an Blume kann man ja eigentlich nur positiv überrascht werden... Und - puh - so ist es dann auch: Wir haben doch einen Rotwein erwischt! Und: Man schmeckt sogar direkt den Montepulciano heraus, was längst nicht jeder Tropfen, den dies auf dem Etikett ziert, zu bieten hat. Der Wein hat überraschend großes Volumen, eine vordergründige Fruchtigkeit mit recht deutlicher Süße, und einen hübschen Kontrast Herbes hin zum hinteren Gaumen. Adjektive "frisch" und/oder "leicht" kommen einem noch in den Sinn. Dazu etwas Karamell, noch bekannt vom Vorgänger.
So wie das Süße süßer wird auch das Herbe herber mit der Zeit, was nicht gar so angenehm ist an besagtem Gaumen und doch recht bitter zu werden beginnt. Nun, es gibt Schlimmeres. Das Mundgefühl ist längst nicht mehr so wässrig wie im Jahr zuvor, aber immer noch ansatzweise. Später etwas mehr Struktur. Keine wirklich benennbare Säure, dafür - sicher - kein Pelz. (Wieder) später schleicht sich doch ein mäßiger Belag ein.
Abgang/Nachgeschmack
Wenn Abgang, dann leicht herb - oder auch nur Einbildung. Im Nachgeschmack dominiert die süßere Komponente, ohne Geleebonbon-artig zu werden. Auch dies vergeht rasch, der Wein macht sich davon, erfreulich ohne jede Oxidation.
 
Fazit:
Wieder ein überraschender Jahrgang: Denn nach der Null-Blume kann der 2016er im Geschmack reichlich Boden gutmachen. Und hier ist er dem Vorgänger dann auch wieder durchaus ähnlich.
Auch diesen Jahrgang werde ich gern mal wieder mitnehmen, wenn mir wieder mal der Sinn steht nach Leichtem - und Süßlicherem im Glas als sonst.
Zur "4" reicht es diesmal trotzdem nicht.
Aber auch hier gilt: Hut ab! Denn dieser ökologisch erzeugte Wein kann problemlos mithalten mit vielen konventionellen Geschwistern - auch einigen teuren - und das für 2,19€!!!


Dieser Wein wurde verkostet am Samstag, 07. Oktober 2017





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