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Corte Federico Barbera d'Asti 2014
Corte Federico Barbera d'Asti Superiore 2013

Herkunft / Traube:

Piemont Barbera

Land:

Italien

Jahrgang:

2013

Alkoholgehalt:

14%

Geschmacksrichtung:

Trocken

Verschluss:

Sehr guter Kork

Preis:

4,99

Bewertung: 4 von 5 

 
 
 

Geruch/Blume
Sehr vegetativ mit einem deutlichen Geruch von Kohl, wenn man sich dem Glas nähert. Verschwindet zum Glück recht schnell - dafür taucht aber auch nichts Neues auf! Die "erste Nase" gibt es praktisch nicht. In der zweiten dann ein Hauch von "Mon Chéri" - und auch hier ist dann schon Feierabend...
Geschmack/Mundgefühl
Höchst erfreulich: Das Rote da im Glas - es ist doch Wein! Und er schmeckt, also nicht nur nach Wein, der erste Eindruck ist nicht minder erfreulich: kräftig, voluminös und fruchtbetont, ohne krachende Adstringenz oder Abfackeln des Gaumens. Interessanterweise löst sich das Fruchtaroma tatsächlich in Kirsche auf - insofern hat die "Blume" (in Anführungszeichen) wenigstens etwas stringentes beigetragen. Das Volumen ist nicht gar so groß wie anfangs vermutet, der Wein stoppt recht abrupt am hinteren Gaumen - der vordere Bereich jedoch wird schön ausgefüllt mit besagten Fruchtnoten, dazu eine - zunehmende - feine Adstringenz, ein wenig Herbes am Gaumen als Kontrast. Auf der Zunge eher mager präsent, hier zeigt sich statt der Adstringenz eher ein wässriges Mundgefühl - ein merkwürdiger Kontrast, dass sich Weine im Mundgefühl an verschiedenen Stellen unterscheiden ist dann schon wieder bemerkenswert - und wirkt sich auch nicht abwertend aus.
Trotz der reichlichen Frucht zeigt der Corte Federico Barbera d'Asti eine eher mineralische Säure, die sich schön ins Gesamtbild einfügt aber durch zartes *burb* darauf aufmerksam macht, dass sie dennoch reichlich vorhanden ist. Pelz bleibt gänzlich.
Abgang/Nachgeschmack
Obwohl der Wein am hinteren Gaumen unterrepräsentiert ist, ist der Abgang erstaunlich deutlich und fruchtbetont. Der Nachgeschmack wieder ein Highlight (bezogen auf die zuletzt verkosteten Weine), er ist ein schöner Nachklang, ebenfalls etwas fruchtig, mild und oxidiert nur sehr langsam.

Fazit:
Ein Fazit fällt recht schwer, noch schwerer die Bewertung: Denn einem Wein, der absolut keine Blume hat, eine "4" zu geben... ist gewagt! Hier zieht sich ein Verkostender gerne auf den Standpunkt "vorher dekantieren" zurück... ehrlich gesagt glaube ich jedoch nicht, dass es was nutzen würde... Getrunken jedoch bietet der Wein einiges, sodass es bei der "4" dann bleibt - wenn auch knapp.

Auch bei diesem Wein der Hinweis: Seine 14Vol/% Alkohol merkt man zu keiner Zeit! Also ist entsprechende Vorsicht beim Genuss angeraten!


Dieser Wein wurde verkostet am Mittwoch, 09. Dezember 2015





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