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Burgenland Cuvée 2014 Edition Leo Hillinger
Burgenland Cuvée 2014

Herkunft / Traube: 
 

Burgenland / Blaufränkisch, Zweigelt, St. Laurent

Land:

Österreich

Jahrgang:

2014

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:

Trocken

Verschluss:

Leicht löchriger Kork

Preis:

4,59

Bewertung: 4 von 5 




Geruch/Blume
Noch deutlicher als beim zuletzt verkosteten 2012er hier die Kirsche in der ersten Nase, ein Antipode in Form von "Dachboden/Schweißnoten" findet sich anfangs nicht, erst mit der Zeit kommen zumindest leichte Schweißnoten zum Vorschein, während die Kirsche schwindet. Die Blume wird zwar flacher, entwickelt jedoch schon vor dem Schwenken dumpfere Tendenzen. Neben den Schweißnoten sind an Tischfeuerwerk erinnernde Asche- und Raucharomen das Einzige, was von der Blume in der zweiten Nase bleibt, mager, aber nicht schlecht.
Geschmack/Mundgefühl
Ganz anders der Geschmack zum Vorgänger zu Beginn, beim 2014er Burgenland Cuvée geht es deutlich harmloser zu, kaum trocken, dafür mit sehr wässrigem Mundgefühl aufwartend. Anfangs wenig auf der Zunge, am Gaumen differenzierbarer, Kirsche sucht man jetzt allerdings vergeblich, die Frucht geht mehr in Richtung Holunder, ist herber und nur wenig süß. Auf der Zunge dann erneut der Golden Delicious, sehr präsent und fassbar. Merkwürdigerweise stoppt auch dieser - ganz anders als die letzten Probanden geartete - Wein vor dem hinteren Gaumen, sodass von Volumen nicht wirklich die Rede sein kann. Harmlos auch die Säure, eher mineralisch. Pelz bleibt fast gänzlich aus.
Abgang/Nachgeschmack
Diesmal ein Abgang, auch dieser "harmlos", immerhin etwas Apfel verirrt sich dort hin. Dieser bestimmt auch den Nachgeschmack (das Adjektiv "harmlos" erspare ich dem geneigten Leser, sonst wird es langweilig). Der Wein oxidiert nur langsam, und erfreulicherweise bleibt die befürchtete Apfel-Kitsche erspart.

Fazit:
Vorab ein Zitat der letzten Verkostung: "Wer Geld übrig hat: probieren!"
Der Wein hat doch einiges zu bieten, so recht Freude einstellen will sich jedoch nicht, mehr Kraft wäre schön gewesen, mehr Struktur. Für 4,59€ (der Preis hat sich in zwei Jahren nicht geändert) recht teuer - aber mal was anderes - knapp die "4".

Nachtrag:
Der - wie stets erst nach der Verkostung erfolgte - Blick aufs Etikett enthüllt: Der Burgenland Cuvée 2014 ist aus anderen Trauben zusammengesetzt als der 2012! Sehr hübsch, dass es wengistens die Kirscharomen hierher geschafft haben - und so erklärt sich auch der stark geänderte Geschmack.


Dieser Wein wurde verkostet am Freitag, 18. Dezember 2015





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