Wein für Jedermann ¤¤¤ €€€ Wo kaufen? €€€ ¤¤¤ LIDL ¤¤¤ Nero d'Avola 1,5l
 
 
 
 
Nero d'Avola 1,5l 2013
Nero d'Avola 1,5l 2014

Herkunft / Traube:

Silizien / Nero d'Avola

Land:

Italien

Jahrgang:

2013

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:  

Trocken

Verschluss:

Plastik

Preis:

3,99€ / 1,5l

Bewertung: 3 von 5 





Geruch/Blume
Gerbstoffreich die erste Nase, dazu etwas Karamell. Deutliche Schweißnoten nach dem Schwenken, die Blume jetzt nicht weniger tanninreich, jedoch fruchtbetonter, wenn auch nicht wesentlich, und die "üblichen" dunklen Beeren lassen sich kaum weiter ausdifferenzieren. Die Blume bleibt lange präsent - gut - und wird stetig karamellner - s.u - hinzu gesellen sich nicht minder deutliche Tabakaromen.
Geschmack/Mundgefühl 
Sehr karamelllastig jetzt der Geschmack, dazu ein klebriger Belag, der sich umgehend überall breitmacht. Diese Ausschläge lassen mit der Zeit nach, irritieren zu Anfang jedoch stark - und sind bei jedem Schluck aufs Neue wieder präsent. Dennoch hat der Nero d'Avola einen gewissen Verlauf, vor allem auf der Zunge geht es von o.g. auf dem Weg nach hinten sehr deutlich in die Frucht-Fraktion, die dunklen Beeren der zweiten Nase finden sich hier wieder. Noch zu erwähnen: das sehr ansprechende Volumen. Dazu trägt auch bei, dass es eine unerwartet feine Herbheit am hinteren Gaumen gibt, die sich - ebenfalls über die Zeit - mehr und mehr bemerkbar macht und es später sogar zu einer leichten Feurigkeit bringt. Die Säure ist so hintergründig (oder überlagert?), dass ich erst vergaß, sie überhaupt zu erwähnen. Anfangs. Denn sie spielt sich zunehmend unangenehm in den Vordergrund - und ist Ursache für die letztendliche Bewertung.
Abgang/Nachgeschmack
Der Abgang ist zwar nicht überdeutlich, aber mild mit einem Rest der feinen Herbheit. Im Nachgeschmack statt dunkler Beeren jetzt mehr Zitrusfraktion, oder doch eher: Apfel. Der Golden Delicious wieder einmal. Sehr schön: oxidiert kaum und wenn, dann erst ganz spät - gut.

Fazit:
Trotz des Belages ein gutes Gesamtbild, sodass es knapp zur "4" reicht(e). Jedefalls, bevor die Säure "zuschlug". Daraufhin musste ich das komplette Fazit umschreiben. Denn zu vordergründig ist nach kurzer Zeit die Säure.
Das 1,5-Liter-Gebinde halte ich für problematisch: Man muss/sollte den Wein ja schon in zwei Tagen verzehren, nicht jeder Rotwein verkraftet drei Tage an der Luft. Aber 1,5 Liter in zwei Tagen? Was da wohl der Arzt sagt... Positiv: Man kann den Nero d'Avola (trotz Belag) auch kredenzen, wenn man den Besuchern ein paar Belag-neutralisierende Worte zum Wein mit einschenkt - so ist die Kanne zeitnah leer!


Dieser Wein wurde verkostet am Mittwoch, 30. März 2016





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