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Corbières 2014 Grande Classique
Corbières 2014 (Penny)

Herkunft / Traube: 

Corbières / ?

Land:

Frankreich

Jahrgang:

2013

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:  

Trocken

Verschluss:

Plastik

Preis:

2,49€ / 2,99€

Bewertung: 3 von 5 

 



Geruch/Blume
Sehr praktisch, ich kann zitieren: "Der Pfeffer, der schon den 2012er Corbières auszeichnete, findet sich beim aktuellen Jahrgang schon in der ersten Nase als die das Vegetative bestimmende Note - mehr allerdings findet sich nicht!" Was mich dazu führt, die Flasche in Augenschein zu nehmen, ob es sich wirklich um den - aktuellen - 2014er Jahrgang handelt... und dem ist so! Diese Konstanz ist wirklich ungewöhnlich. Nach dem Schwenken schwache Schweißnoten, etwas staubiger Dachboden - wieder ganz der "Alte". Beim aktuellen Corbière findet sich jetzt auch etwas Frucht statt Walnuss, nein, zusätzlich, schwer zu deuten, Holunder am ehesten.
Dafür gewinnt die Blume diesmal nichts an dumpfen Noten...
Geschmack/Mundgefühl
Nicht ganz so fruchtig jetzt der Geschmack, eigentlich vor allem: laff. Sehr trocken. Fast staubig. Bemerkenswert, dass dieses Laffe es schafft, dem Wein Volumen zu verleihen! Das "Nichts" ist tatsächlich so ziemlich überall, die hintere Zunge ausgenommen. Trocken sicher, feinherb vielleicht, vor allem am Gaumen, ganz wenig Frucht. Das Mundgefühl ist längst nicht so wässrig, wie es bei dieser Unausgeprägtheit zu erwarten ist - ungewöhnlich! Und vor allem: so ganz anders als der 2013er, kein Brennen, keine "roten Bäckchen"...! Bei fast gleicher Blume. Sehr interessant! Immerhin nimmt der Corbière während der Verkostung mit der Zeit doch an Präsenz zu.
Säure stellt sich erst gar nicht vor, dafür bleibt Pelz komplett aus.
Abgang/Nachgeschmack
Der Knüller: Dieser flache Wein hat auch noch Abgang. Und zwar sehr schön zu dem Wenigen, was man über den Geschmack sagen kann, passend. So auch der Nachgeschmack: Da der Wein - wie beschrieben - etwas an Präsenz zunimmt, gibt es zunehmend auch merkbaren Nachgeschmack, wieder sehr konstant, anhaltend, mild und praktisch nicht oxidierend.

Fazit:
Was soll man dazu sagen! Ein ganz großes Vergnügen jedenfalls die Verkostung, herausfordernd. Bestimmt ein guter Wein zu z.B. einem Wildgericht, das im Vordergrund stehen soll. Und auch etwas für Gäste: Er überfordert nicht, um es positiv zu beschreiben.
In der Tat werde ich diesen Wein vormerken für den Sommer - dies bringt ihm zwar keine "4", soll aber ermuntern, ihn dennoch zu probieren.
Dekantieren könnte auch etwas bringen. Könnte. Muss nicht.

Den zuvor verkosteten Corbière aus dem Jahre 2013 finden Sie hier.


Dieser Wein wurde verkostet am Montag, 04. Januar 2016





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