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Legón Roble Ribera del Duero 2014
Legón Roble 2014

Herkunft / Traube:

Kastilien / Tempranillo

Land:

Spanien

Jahrgang:

2014

Alkoholgehalt:

14%

Geschmacksrichtung:

Trocken

Verschluss:

Sehr guter Kork

Preis:

4,44

Bewertung: 3 von 5 


 
 

Geruch/Blume
Mäßig grüne Einschläge, irgendwo in Richtung moosigen, feuchten Holzes, zeigt die erste Nase. Später etwas Rosenwasser. Fast noch weniger nach dem Schwenken; auch hier erst spät einige Änderungen in Richtung schwacher, trockener Tannine mit wenigen, sehr passenden Schweißnoten, die zumindest ein stimmiges Gesamtbild zeichnen.
Geschmack/Mundgefühl
Hier der erste Anhaltspunkt, dass wir tatsächlichen einen Legón Roble im Glas haben: Er zeigt die gleiche Schärfe und Feurigkeit wie der 2013er, allerdings wesentlich abgeschwächt. Und beides lässt schon beim zweiten Schluck fast komplett nach! Dieser Jahrgang findet dafür jetzt nur noch in den vorderen zwei Dritteln des Mundraumes überhaupt statt; hier ist er vorwiegend herb, zeigt - anstatt hintenraus - hier anfänglich eine deutliche Schärfe, erinnert in der Frucht nur noch mäßig an die Erbeere des 2012er, die jetzt mehr als unreif daherkommt. Statt dessen assoziiert man eher Sanddorn. Im Mundgefühl (dort, wo der Wein präsent ist) immerhin eine deutliche Struktur und einen Anklang von "Fleisch". Das war's dann auch schon!
Fehlt noch die Säure... die Säure fehlt, so'rum! Dadurch, dass der Wein so schlappes Volumen aufweist, findet sich kaum beschreibbare Säure. Dazu kommt, dass das zunehmend Scharfe (inzwischen auch wieder am hinteren Gaumen) das Konzentrieren auf den Säureaspekt deutlich behindert. Klarer hingegen: Pelz bleibt aus!
Abgang/Nachgeschmack
Wenig hintenraus - und Null Abgang, was nicht wirklich verwundert.
Ausgerechnet im Nachgeschmack präsentiert der 2014er Legón Roble jetzt die feinen Orangennoten, die wir bislang so schmälich vermissten. Und oxidiert - wieder ganz anders als der Vorgänger - praktisch überhaupt nicht / sehr spät.

Fazit:
Dekantieren! Das ist das erste Fazit aus den changierenden Eindrücken von der Blume bis zum Nachgeschmack! Dieser 2014er wurde sicher (wie so viele seiner "Brüder") zu früh auf die Flasche gezogen.
Und man kann ihn, trotz der Plömpel der "Berliner Wein Trophy" trinken! Kommt auch nicht oft vor (ein Hauch von Ironie schwingt hier mit).
Für eine "4" reicht es - ohne zu dekantieren - allerdings diesmal nicht!

 

Die Verkostung des 2013er Legón Roble finden sie hier.


Dieser Wein wurde verkostet am Donnerstag, 03. Dezember 2015





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