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Merlot Biorebe 2016
Merlot Biorebe 2016

Herkunft / Traube: 

? / Merlot

Land:

Frankreich

Jahrgang:

2016

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:  

Halbtrocken

Verschluss:

Schraube

Preis:

3,49€

Bewertung: 4 von 5 


 
 

Geruch/Blume
Statt dem Vorgängerjahrgang ähnelt der Merlot dem zuletzt verkosteten Tempranillo, ebenfalls von "Biorebe": Sehr grasig und leicht angegammelt die erste Nase. Später dann eine Idee der Gerbstoffe von "früher". Nach kurzen Schweißnoten deutlich runder und praktisch Gras-frei, (wenig) Karamell und Leder geben eine schöne Melange, knackige Tannine den Rest.
Geschmack/Mundgefühl
Erstaunlich fruchtbetont und süßlich gibt sich der 2016er Biorebe Merlot zu Beginn - damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Sehr schön das Volumen, das von Anfang an die Stärke dieses Jahrgangs darstellt. Leicht herb zum Abgang hin, mit viel Phantasie auch ein paar Gerbstoffe aus der zweiten Nase. Die Frucht selber ist schwammig, Kirsche oder Erdbeere, überreif, doch auch etwas aus der Zitrusfraktion, das Mandarine sein könnte.
Fast cremig das Mundgefühl, im zeitlichen Verlauf wässriger, was nicht wirklich stört, da sich gleichzeitig Ansätze von Struktur einstellen, die dann noch später einem Belag weichen, der allerdings kein Pelz wird und jeweils schnell verschwindet (Nachtrag: Noch später verschwindet er leider nicht mehr und der Belag addiert sich doch zum Pelz). Flach die unscheinbare, mäßig fruchtige Säure.
Abgang/Nachgeschmack
Das fein-Herbe am hinteren Gaumen wird zu einem reichlich ausgeprägten Abgang ähnlicher Art. Den Nachgeschmack bestimmt rasch der Türkische Honig, was man nach dem überraschend Süßlichen im Geschmack erwarten konnte. Vergeht langsam und praktisch ohne jede Oxidation; nur einige Apfelnoten kommen hinzu, die umgehend - wohl dem Süßlichen geschuldet - eine Assoziation zu einer Süßigkeit mit Apfelgeschmack aus der Kindheit bewirken. Welche genau, tja, fällt mir leider nicht ein, dabei liegt es im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Zunge".

Fazit:
Das Süßliche dürfte auch Freunde eher trockener Weine nicht stören - mich jedenfalls stört es nicht, es ist mehr eine Nuance denn bestimmend, doch sehr präsent.
Obwohl der 2016er mit dem zuletzt verkosteten 2014er Biorebe Merlot praktisch NULL gemein hat, bekommt der aktuelle Jahrgang dennoch problemlos die "4".


Dieser Wein wurde verkostet am Samstag, 30. Dezember 2017





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