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Merlot Veneto 2017 Stefano Colucci
Merlot Veneto Stefano Colucci 2017

Herkunft / Traube:

Venetien / Merlot

Land:

Italien

Jahrgang:

2017

Alkoholgehalt:

11,5%

Geschmacksrichtung:  

Halbtrocken

Verschluss:

Schraube

Preis:

1,99€

Bewertung: 3 von 5 





Geruch/Blume
Zu Anfang ringt leichte Fruchtigkeit mit abgestandenen Blumenwasser, das schon vom Vorgänger bekannt ist - Letzteres gewinnt. Wenige Gerbstoffe werten auf. Interessanterweise meldet sich auch das Marzipan zurück, doch erst nach dem Schwenken, dafür sehr deutlich... jedenfalls nach dem ersten Schwenken, danach nimmt es stark ab (den Effekt findet man auch nicht oft!), Blumenwasser geht erneut in Führung, seifig jetzt wieder, nur etwas dumpfer, mit entsprechenden Tanninen.
Geschmack/Mundgefühl
Mild und zeitnah relativ präsent - so entsteht mehr Volumen als erwartet. Wässrig im Mundgefühl. Noch mehr Volumen beim nächsten Schluck - sowas! Allerdings findet sich hier buchstäblich das Wasser, das in den Wein getan werden muss, auf der Zunge wieder. Kein Körper, kaum Struktur. Dafür sehr süß, die zermatschte Erdbeere des Vorgängers trägt das Ihre zum erneut prägend-limonadigen Grundeindruck bei. Unvermutet kommt mit der Zeit ein herber Eindruck mehr und mehr zum Tragen, er schafft es zwar nicht, das wässrig-Limonadige zu verdrängen, doch aber zu einem versöhnlichen, mäßigen Kontrast. Bei immer noch ansprechendem Volumen.
Kaum spürbar die fruchtbetonte Säure. Kein Pelz
Abgang/Nachgeschmack
Keinerlei Abgang. Im Nachgeschmack... leicht... das einzige, was mir dazu Positives einfällt, alles sonst ist reine Limonade. Und da die nicht oxidieren kann, belästigt uns der Merlot Veneto folgerichtig immerhin auch nicht mit Pappe oder Esspapier.

Fazit:
Das wird einfach:
'' "Gut", tja, das trifft es nicht ganz. Sagen wir so: Es gab durchaus grausligere Merlot von Mario Collini beim besagten Discounter im Laufe der Jahre. Aber schon der einfache Standard-Merlot von NORMA hat mehr... Merlot. Trotzdem werde ich diesen hier sicher hie und da mitnehmen, schließlich bin ich bekennendermaßen kein Hedonist und brauche nicht jeden Abend den ultimativen Burner an Rotwein im Glas (zudem ist hier Penny näher als NORMA, ganz ohne Auto oder Fahrrad zu erreichen). Also: Ein Wein zum nebenher trinken. ''
... also das Zitat des Vorgängers. Genau so werde ich es auch wieder mit dem 2017er halten. Die "3" vor allem eingedenk der - wesentlich teureren - grauenvollen Plörren, die ich hier teilweise zuletzt im Glas hatte.


Dieser Wein wurde verkostet am Mittwoch, 28. März 2018





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