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Nero d'Avola Terre Sicliane 2012
Nero d'Avola Sicilia 2012

Herkunft / Traube: 

Sizilien / Nero d'Avola

Land:

Italien

Jahrgang:

2012

Alkoholgehalt:

13,5%

Geschmacksrichtung:  

trocken

Verschluss:

Plastik

Preis:

2,29€

Bewertung: 4 von 5 
 




Geruch/Blume
Auch der 2012er Nero d'Avola Sicilia wartet mit ausgeprägten Honignoten auf, sowie frischen, fast knackigen Gerbstoffen - eine schöne Konstanz. Dazu im Hintergrund einige muffige Kellertöne. Nicht übel. Die Limonennoten, die sich nach dem Schwenken entwickeln, sind so, dass man unwillkürlich nach der Flasche greift, um sicher zu stellen, dass man nicht einen 2011er gekauft hat, so konstant ist der Wein von einem zum anderen Jahrgang!
Einen Unterschied allerdings gibt es: Mit der Zeit entfalten sich Aromen von Asche und Tabak, das Limonige verschwindet zur Gänze.... fein!
Geschmack/Mundgefühl
Wir hoffen, dass sich die Konstanz nicht auch im Geschmack (s. Nero d'Avola Sicilia z.B. 2011) wiederfindet, und - zum Glück - ist dies auch so!
Von Volumen kann man immer noch kaum sprechen, aber die Säure hält sich, trotz reichlich Speichelfluss - erfreulich zurück - wässrig ist der Wein zwar durchaus, bestimmt aber nicht das Mundgefühl - der pelzige Belag fehlt gar komplett. Und es verirren sich sogar einige Noten der Blume auf Zunge und Gaumen, etwas Honig, einhergehend mit einer feinen Fruchtigkeit, auch wenn sich eine Frucht selber nicht deutlich genug zeigt. Leider stoppt der Wein hinter der Zungenspitze, nur der Gaumen bekommt ihn noch zu spüren; soviel zu "Volumen".
Abgang/Nachgeschmack
Der Abgang ist mäßig ausgeprägt, aber sehr harmonisch. Noch besser der Nachgeschmack, ausgeprägt mild, und auch hier noch ein Rest des Honigs. Gut - auch wenn er recht kurz anhält und einhergeht mit einem feinen Pricklen auf forderer Zunge und Gaumen.

Fazit:
Ein Quantensprung stellt dieser Wein dar - was im Vergleich zu sonstigen Weinen hier im Testfeld nicht wirklich etwas heißt - ein Quantensprung aber im Vergleich zu seinen Vorgängern!
Der Plömpel mit dem "Berliner Wine Trophy" Gedöhne hat hier sicher nichts zu suchen... aber man ist doch erfreut, dass er nicht auf einer Plörre prangt, wie sonst so oft.
Mit Bedenken noch eben die "4", zu laff ist der Wein im Mund selbst, aber der milde Nachgeschmack und das lang anhaltende Bouquet geben den letzten Ausschlag.


Dieser Wein wurde verkostet am Freitag, 17. Januar 2014





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