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Tallaro Riserva 2015
Tallaro Riserva 2015

Herkunft / Traube: 
 
 

Brindisi, Apulien / 80% Negroamaro, 10 % Malvasia Nera, 10% Sangiovese (*)

Land:

Italien

Jahrgang:

2015

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:

Trocken

Verschluss:

Sehr guter Kork

Preis:

3,99€

Bewertung: 5 von 5

 

Geruch/Blume
Dumpf, tragend, ansatzweise dunkle Beeren sowie mehr als ein Hauch Karamell und über die Maßen mit Volumen ausgestattet präsentiert sich die erste Nase. Und ändert sich - erwartbar - nach dem Schwenken kaum, zusätzlich leicht stechend, feine Aschenoten und nicht mehr ganz so tragend, doch sonst wie zuvor. Ein Genuss.
Geschmack/Mundgefühl
Sehr mild das Mundgefühl schon vor dem Einziehen der Luft. Und genau die hält man dann - bildlich gesprochen - auch an, denn allzu oft (zuletzt beim Hoy Love Crianza am gestrigen Abend) haut den Verkostenden die nachfolgende dröge Adstringenz fast vom Hocker. Doch: Der Wein bleibt sich - und dem herausragenden - Bouquet treu und schmeichelt sich langsam durch den Mundraum, und zwar den gesamten! Kaum ein Bereich wird ausgespart, nur nach hinten hinaus schwächelt der Tallaro. In den Nuancen bleibt er undeutlich, konkrete Früchte, die sowohl für die fein-milde, schwache, karamellne Süße als für das bestimmend Herbe verantwortlich sein dürften, behält er für sich. Mit gutem Willen nicht-ganz-reife Kirsche... mehr zu postulieren wäre gewagt.
Herausragend - deswegen auch ein Absatz - ist dies milde, fast cremige, dennoch unaufdringliche Mundgefühl, das sich zu Beginn schon andeutete und über die Zeit auch bleibt.
Die wunderbare, mineralische Säure ist ebenfalls sehr mild und eigentlich ein wenig zu unscheinbar. Keinerlei Pelz.
Abgang/Nachgeschmack
Der Abgang wird überschattet von einem mäßigen Brennen am hinteren Gaumen, das sich über die Zeit der Verkostung eingeschlichen hat. Harmlos der Nachgeschmack, doch nicht ohne, denn er ist ein Spiegelbild des Geschmackes. Das gab es im Testfeld zuletzt zwar öfter, doch selten so ausgeprägt: Der Wein ändert sich kaum, es scheint, als spüre man ihn immer noch im Munde. Ungewöhnlich. Außerordentlich, denn es findet auch praktisch keinerlei Oxidation statt, es bleibt karamelln, erst spät blitzt etwas auf, das an Apfel erinnert, während dies wunderbar milde Mundgefühl selbst jetzt noch, während diese Zeilen entstehen, prägend ist.
Und das Bouquet, das sich zwischenzeitlich kaum gewandelt hat, erfreut die Nase selbst jetzt noch bei jedem Schnuppern. Wunderbar.

Fazit:
Heureka!
War der zuletzt von NORMA verkostete La Passione 2016 noch einer der Reinfälle des Jahres, ist dieser Riserva eines der Highlights!
Hier lässt sich mal das Fazit knapp halten: Kaufen!
Einlagern. Verschenken... öhm... nein... lieber behalten!

(*)
Das Etikett schweigt sich hier aus, ein Blick auf das Online-Angebot von NORMA schafft die erhoffte Klarheit


Dieser Wein wurde verkostet am Mittwoch, 04. Juli 2018





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