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Barbadillo Juntos 2015
Barbadillo Juntos 2015

Herkunft / Traube: 
 
 

Andalusien / 60% Tempranillo, 20% Merlot, 10% Tintilla de Rota, 10% Cabernet Sauvignon

Land:

Spanien

Jahrgang:

2015

Alkoholgehalt:

14%

Geschmacksrichtung:

Trocken

Verschluss:

Sehr guter Kork

Preis:

4,99

Bewertung: 4 von 5 



Geruch/Blume
Grün angehaucht mit etwas ranzigem Öl als Assoziation. Dies verfliegt recht schnell, die Blume wird frischer und langsam gerbstofflastiger - was sich nach dem Schwenken jedoch nicht verstetigt: Anfänglich jetzt weniger Gerbstoffe, dafür noch frischer und nun auch leicht süße Frucht mehr als im Hintergrund. Doch auch hier wird der Tannin-Anteil regelmäßig wieder größer... was in der Einschätzung zwischen "merkwürdig" und "bemerkenswert" schwanken lässt - und vielleicht zum Dekantieren reizt.
Geschmack/Mundgefühl
Dem Brimborium entsprechend, mit dem der Barbadillo Juntos im Flyer der KW 41 beworben wurde, ist auch der objektivste Verkoster dezent voreingenommen: Das muss ja was Gutes sein! Nun, ist es auch! Trotz Brimborium: Mild, gutes Volumen, sehr fruchtbetont und mit leicht cremigem Mundgefühl wartet der Wein auf (*). Dazu reichlich herb schon ab dem mittleren Gaumen. Erdbeere, doch auch sicher etwas Anis bilden den süßeren Kontrast im vorderen Bereich, im hinteren ein grüner Anklang eher unreifer Frucht (in Richtung Holunder). Leider fängt es dort schnell an, unangenehm zu stechen, kein wirkliches Lodern, "stechen" ist das einzige, das mir hier einfällt.
Trotzdem ist "frisch" als beschreibendes Adjektiv auch für den Geschmack passend gewählt.
Das milde Mundgefühl erhält einen mäßig pappigen Belag als Begleiter, der sich über die Zeit doch addiert (wenn auch nur für den jeweiligen Schluck, s.u.). Mäßig fruchtig mit einem mineralischen Einschlag die ebenso mäßig präsente Säure.
Abgang/Nachgeschmack
Praktisch kein Abgang. Im Nachgeschmack dominiert jetzt die Kirsche, nein, eigentlich kommt einem Sherry in den Sinn, ziemlich deutlich sogar. Passte jedenfalls zum auch hier wieder bestimmend cremigen Mundgefühl (der pappige Belag ist praktisch zur Gänze verschwunden im Nachgeschmack). Null Oxidation, der Wein verschwindet langsam, ohne zu irritieren.

Fazit:
(*) Und so ist man zumindest nicht auf Werbung reingefallen - immerhin ist er "Wein des Monats Oktober" - sondern hat 4,99€ eine hübsche Cuvée im Glas.
Für mehr als eine - sicher gute - "4" reicht es dennoch nicht, auch wenn ich Probleme habe, dies in Fakten zu kleiden... Hier frisch, da pappig und überall fruchtig - irgendwie kein stimmiges Gesamtbild. Vielleicht doch lieber direkt dekantieren, dann könnten sich die Kanten abschleifen.


Dieser Wein wurde verkostet am Montag, 09. Oktober 2017





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