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Bordeaux Philippe de Noange 2011
Bordeaux Philippe de Noange 2011

Herkunft / Traube: 
 

Montagne St Emilion, Bordeaux / -

Land:

Frankreich

Jahrgang:

2011

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung: 

trocken

Verschluss:

Pastik!

Preis:

5,99€/6,99

Bewertung: 4 von 5 





Geruch/Blume
Sehr flach im ersten Moment: geputztes Gemüse und Lauch. Aber schon vor dem Schwenken dumpfere Töne, etwas Vanille. Kräftige Schweißnoten nach dem Schwenken, holzig-trockene Tannine, ein Hauch dunkler Herrenschokolade.
Steht der Wein länger offen, geht es zurück zum Vegetativen, wenn auch wieder schwach ausgeprägt.
Geschmack/Mundgefühl
Als Bordeaux sofort als solcher zu erkennen: Trocken, ohne adstringent zu sein, fein-herb mit einer ebenso feinen Bitterkeit, ohne, dass dies unpassend wäre. Das trocken-Holzige der zweiten Nase beschreibt einen Bogen entlang des Gaumens und ergibt einen gleich bleibenden, charaktervollen Gesamteindruck. In der Frucht nach den beschriebenen herben Eindrücken nicht verwunderlich geht es in Richtung Sanddorn und ungezuckertem Holundergelee. Allerdings nimmt die Komplexität mit jedem Schluck ab, im Mundgefühl wird es eher wässrig, auch wenn nach wie vor ein gewisses Volumen zu attestieren ist. In der gleichen Weise, wie der Wein Volmen zeigt, findet sich fast überall ein mäßig störender Belag, nicht wirklich Pelz, aber doch recht überflüssig - und beeinträchtigt stark den Verkostenden in der Einschätzung weiterer Nuancen.
Die Säure ist überaus mineralisch und fügt sich bestens ins Gesamtbild.
Abgang/Nachgeschmack
Fast nicht vorhanden: der Abgang. Fast: Ein Hauch des herben Geschmacksbildes findet sich mit gutem Willen und Konzentration, die anfangs durch den Belag doch - wie beschrieben - reichlich abgelenkt wird.
Wunderbar der Nachbeschmack: Ein Spiegelbild des Geschmacks, fein-herb, trocken - und das Wässrige ist zum Glück passé. Hält nicht lange an. Leider. 

Fazit:
Nach den frisch verkosteten halbtrockenen Merlot aus Rumänien war es ein bewusster Kauf dieser Woche, hier einen Antagonisten ins Glas füllen zu können, einen Bordeaux, der seinen Namen verdient - und das hat geklappt.
Mit 5,99€ aktuell im Angebot sicher kein Schnäppchen, aber ebenso sicher einer der besseren Bordeaux hier im Testfeld. Für die 6,99€, die der Wein normalerweise kostet, würde ich allerdings nur dann ins Regal greifen, wenn ich einer Tafelrunde einen charakteristischen Bordeaux vorführen wollte.

Bemerkung:
Ein Aluminium-Kragen... und dann ein Plastik-Korken - und das für den Preis... dies lässt Raum für Spekulationen.
 


Dieser Wein wurde verkostet am Dienstag, 20. November 2012





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