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Castillo La Bastida Rioja Reserva

Dieser Wein wurde durch einen neuen Jahrgang ersetzt.

Castillo la Bastida

Herkunft / Traube: 

Rioja / Tempranillo

Land:

Spanien

Jahrgang:

2005?

Alkoholgehalt:

14%

Geschmacksrichtung:  

arid-trocken

Verschluss:

Mäßig guter Kork

Preis:

6,99

Bewertung: 3 von 5 





Geruch/Blume
Dunkle Beerenfrüchte schon nach dem Einschenken und bevor man die Nase richtig in Position gebracht hat. Dazu dann Tannine von leicht modrigem und  trockenem Holz. Auch etwas Grassilage, hier allerdings ohne Modertöne. Erstaunlich wenig Änderung nach dem Schwenken: Außer einer leichten Schärfe und etwas Orangenschale werden die Noten weder deutlicher noch komplexer.
Steht er länger offen, ist es eine Essig-Note, die dominiert - schauderhaft.
Geschmack/Mundgefühl
Eine dafür um so deutlichere Adstringenz inkl. feinnadligem Belag auf vorderer Zunge und Gaumen - sowie ein scharfer alkoholischer Aufzug am hinteren Gaumen die Nase hinauf - bestimmen erschreckenderweise den ersten Eindruck. Und wird auch nach dem zweiten Schluck nicht besser - "was hat sich Herr Parker denn bei den 89 Punkten gedacht" durchfährt es den Verkostenden.
Durch die Extreme am Gaumen und vorderer Zunge bleibt der mittlere Bereich im Mund außen vor, man kann nichts ausdifferenzieren, zu heftig geht es an anderer Stelle zu, zu bestimmend ist das Sandpapier-Gefühl. Da hilft es auch nichts mehr, wenn die Andstringenz mit der Zeit nachlässt und man mehr "Muße" bekommt, großes Volumen festzustellen - nur wohin es tendiert, bleibt mir verschlossen... keine Frucht zeigt sich deutlich genug, sie zu benennen - wer durchhält, erhascht mit dem zweiten Glas einen Hauch von Sauerkirsche und der Orangenschale der Blume angelehnte Zitrusfrucht.
Die Säure ist angenehm hintergründig und mineralisch, der nadelnde Pelz unerträglich.
Abgang/Nachgeschmack
Im Abgang dann - neben dem ständigen Brennen am hinteren Gaumen - auch wieder etwas Fruchtiges - s.o. -, wenn auch nur als magerer Anklang. Im Nachgeschmack 1000er Körnung auf der Zunge - dauerhaft!
 
Fazit:
Dass Herr Parker staubtrockene, 14%+X-Weine bevorzugt, hat der geneigte Besucher dieser Seiten sicher schon erfahren - aber das geht zu weit! Schon allein wegen des horrenden Preises von 6,99€ muss man dieses Geschmackserlebnis abqualifizieren. Preis/Leistungsverhältnis: mangelhaft. 
Vielleicht ist der Wein "hinüber", also falsch gelagert worden, was auch immer, aber sicher nicht beim Käufer - denn 10 Tage sollte ein 6,99er Wein allemal durchhalten. Dieser Unwägbarkeit "verdankt" der Wein die 3, denn eigentlich ist er eine Zumutung, denkt man an die Geldbörse dabei...
Da sich der Jahrgang ungewöhnlicherweise nur auf einem Zusatzetikett - und nur mit Lupe - zeigt ("Cosecha 2005"), ziert ihn in der Tabelle ein Fragezeichen.
 
 


Dieser Wein wurde verkostet am Sonntag, 03. Juni 2012





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