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Nero d'Avola Duca della Rocca 2013
Nero d'Avola Duca della Rocca 2013

Herkunft / Traube: 

Sizilien / Nero d'Avola

Land:

Italien

Jahrgang:

2013

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:  

Trocken

Verschluss:

Schraube

Preis:

2,19€

Bewertung: 4 von 5 





Geruch/Blume
Ebenso deutlich wie ungewöhnlich die erste Assoziation, die einem in den Sinn kommt: Marzipan! Diese leichten Zyannoten, eine karamell'ne feine Süße im Hintergrund, Marzipan trifft es ganz gut. Sonst wenig auffällig, ausgewogen zwischen wenigen grünen Noten und trockenen Gerbstoffen, die leicht überwiegen. Sehr trocken, holzig und reich an Schweißnoten nach dem Schwenken. Dennoch in der zweiten Nase ebenso ausgewogen wie in der ersten - das lässt hoffen. 
Geschmack/Mundgefühl
Überraschend mild jetzt anfangs im Mundgefühl, hier hat man mit mehr Kraft gerechnet. Und wird auch nicht enttäuscht: Langsam rollt der Nero d'Avola von vorn nach hinten über die Zunge und breitet das aus, was man von einem Sizillianer erwartet: Feuer. Und zwar ein mildes. Fein! Ein Hauch von Marzipan schafft es auch bis hierhin - noch feiner! Im Mundgefühl jetzt trotz der Kraft schon fast likörartig, mal wieder etwas so-gar-nicht-Wässriges im Glas zu haben, erfreut nach den - mehr oder weniger - Fehlgriffen der letzten Wochen. Herb-trocken am Gaumen, in der Frucht deutliche Kirsche, etwas Apfel, und eine Idee von eingelegtem Pfirsich, der auch das Süße beisteuert, das zu keiner Zeit überhand nimmt. Vor lauter positiver Überraschungen bin ich die Beschreibung des Volumens bislang schuldig geblieben, nun, es ist auch nicht so prickelnd, der hintere Mundraum bleibt weitestgehend unbespielt - man kann ja nicht alles haben. Säure ist vorhanden, mineralisch und recht aufdringlich. Pelz bleibt aus.
Abgang/Nachgeschmack
Obwohl der Wein den hinteren Mundraum vernachlässigt, bietet er einen deutlichen Abgang - was es nicht alles gibt! Damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Die herb-trockenen Grundtöne des Geschmacks finden sich hier - abgespeckt - ebenso wieder wie ein schmaler Rest der Süße. Der Nachgeschmack braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken, auch wenn er mehr in Richtung Orangenschale geht und beizeiten oxidiert, bis nur noch die weißen Häutchen von Mandarine als Assoziation übrig sind. Das mild-Herbe aber begleitet bis zum Schluss.

Fazit:
Ein Kracher! Zumindest für das Geld (2,19€)! Und vor allem nach den - oben schon erwähnten - mittelprächtigen Erfahrungen der letzten Zeit. Ohne jede Erwartung verkostet - und wirklich überrascht. Für eine "5" langt es zwar nicht ganz, die Säure wird doch sehr bestimmend mit jedem Schluck. Aber für die "Aktuelle Empfehlung" ist es grad' genug - um Haaresbreite - wegen des Preis-/Leistungsverhältnisses.


Dieser Wein wurde verkostet am Samstag, 21. März 2015





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