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Zweigelt Grande Reserve 2016
Zweigelt Grande Reserve 2016

Herkunft / Traube: 

Burgenland / Zweigelt

Land:

Österreich

Jahrgang:

2016

Alkoholgehalt:

13%

Geschmacksrichtung:  

Trocken

Verschluss:

Schraube

Preis:

3,99€

Bewertung: 5 von 5 





Geruch/Blume
Anfangs einige trockene Gerbstoffe, dann folgen direkt grüne Noten in Richtung abgestandenen Blumenwassers. Später weniger Gerbstoffe, es grünt weiter und nähert sich der Grassilage. Dann gibt es - alles vor dem Schwenken! - einen Hauch Zitrus. Eine sehr wandelbare erste Nase. Der stechende Aufzug des Vorgängers auch beim 2016er Grande Reserve nach dem Schwenken, doch weniger prägnant. Versöhlich mild danach, etwas Karamell, bevor es ganz ähnlich der ersten Nase weitergeht.
Nachtrag: Das Bouquet gewinnt über die Zeit enorm, selbst nach 25 Minuten ist es immer noch ein - sich steigerndes - Vergnügen, es zu schnuppern (*).
Geschmack/Mundgefühl
Zu Anfang fällt auf, dass der Zweigelt sich überhaupt nur im vorderen Mundraum abspielt - wie eine geschlossene Kugel, die auf der vorderen Zunge balanciert. Aber das Volumen steigert sich, dafür wird zu Beginn das Mundgefühl stetig wässriger. Leicht herb die bestimmende Frucht in der Art noch nicht reifer Erdbeere. Und die Zitrusfraktion aus der zweiten Nase drängt sich mehr und mehr in den Vordergrund, mit einer feinen Süße durch die Pampelmuse gut assoziiert.
Ähnlich dem 2015er gewinnt dieser Jahrgang ebenfalls an Struktur, und das Wässrige wird weniger.
Eine Säure mit "schön" zu apostrophieren, ist an sich albern... In schwacher Ausprägung ist sie ebenso fruchtig wie mineralisch, dennoch sehr präsent. Über diesen - scheinbaren - Widerspruch hilft "schön" wunderbar hinweg. Kein Pelz.
Abgang/Nachgeschmack
Obwohl es der Wein eigentlich nicht bis in den hinteren Mundraum schafft, wartet er mit einem beispielhaften Abgang von feiner, milder Herbe auf! Großartig!
Auch der Nachgeschmack lässt nichts zu wünschen übrig, er ist ein schöner Nachklang, wieder recht herb, kaum noch zitruslastig und nur langsam oxidierend. Später milder, süßlicher in Richtung Türkischen Honigs. Ganz zum Schluss gibt es Apfel als Dessert, der allerdings jetzt schnell zur Kitsche mutiert - in Maßen!

Fazit:
Wieder 50Ct teurer als im Jahr zuvor. Doch dies ist - man großzügig ist - der einzig echte Makel am 2016er Zweigelt "Selection Österreich",
Den Ausschlag, ihm - neben der "Aktuellen Empfehlung" auch noch die "5" zu verpassen, gibt o.G.: (*).
Großes Kino - jeden Cent wert! Kaufen!


Dieser Wein wurde verkostet am Samstag, 25. August 2018





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